Eine private und ehrenamtliche Initiative von Wilfried Stender

O weh o schreck

Sonntag 03 November 2019 | Wilfried Stender | Revierbeobachtungen, Aktuelles & Hinweise, Eingangsbild

Die Natur gab, die Natur nahm.

Eisvogelpaar am besagten Wurzelteller.

Drei Bruten wurden erfolgreich aufgezogen.

In einem Revier wird es in der kommenden Eisvogelbrutsaison wohl eine Brutmöglichkeit weniger geben. Ein Wurzelteller befindet sich in der Auflösung. Im Moment sind 2/3 vom Wurzelteller abgängig und nicht reparabel. Ein künstlicher Brutcontainer ist an dem Standort sehr unwahrscheinlich, da das Künstliche dagegen spricht. Ob der verbleibende Teil vom Wurzelteller die nächsten Monate überstehen wird, ist fraglich. Abhilfe würde ein neuer dicker Wurzelteller schaffen, die Hoffnung, die bleibt! 

Der originale Wurzelteller.

Der originale Wurzelteller.

O weh o schreck.

Der defekte Wurzelteller.

In der Auflösung, ein Wurzelteller.

Wohl nicht mehr geeignet für eine Brutanlage der Eisvögel.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ein Erdbau im rückwärtigen Bereich befunden hatte. Durch solch ein Hohlraum wird ein jeder Wurzelteller im Laufe der Jahre instabil. Zudem kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Damwild und Wildschweine den Wurzelteller überquert hatten? Damit Eisvögel an dem Wassersystem wieder brüten können, wird ein „mächtiger“ neuer Wurzelteller benötigt. Nun wird gehofft, dass Wind, den Eisvögel hilft! 

 

 

Stichwörter: , , , , , , , , , , , , ,