Eine private und ehrenamtliche Initiative von Wilfried Stender

Revier 04: Die MESZ - sie brachte mich zu früh ins Revier!

Sonntag 30 März 2014 | Wilfried Stender | Revier 04, Revierbeobachtungen

Die Wetterprognose war für den 30-03-2014 vielversprechend. So beschloss ich - eine Stunde vor Sonnenaufgang im Einstand zu sein. Die MESZ - brachte mich zu früh ins Revier!

Bei meiner Planung - für eine erneute Eisvogelbeobachtung - war die Zeitumstellung von MEZ auf MESZ nicht bedacht! Um 05:00h wurde ich aus dem Schlaf geholt - unter normalen Umständen ist es nichts Außergewöhnliches. In der Natur gibt es solche Unterschiede nicht und das ist auch gut so. Da es nicht den erhofften Nutzen gebraucht hat - sollte solch ein Gesetz umgehend abgeschafft werden!

Starker Nebeldas war der Begleiter zu meiner Eisvogelbeobachtung am 30-03-2014.

Da ich nun aufgestanden war - bin ich dann auch nach den morgendlichen Regularien ins Revier gefahren. Der Nebel war ganz schön dicht. Aber nach einer geraumen Zeit - bin wohl behalten im Einstand eingetroffen. Ich hatte noch mit den Wildschweinen gerechnet - konnte aber keines ansprechen, da die Platte leer war.

Auch das kann man bei einer Eisvogelbeobachtung beobachten, es könnte ein Waldwasserläufer sein.
Ich hatte solch ein Vogel noch nicht beobachtet, ist es ein Waldwasserläufer?

Bei meinen Eisvogelbeobachtungen - bekommt man auch mal etwas anderes zu sehen. Hier handelt es sich um einen Waldwasserläufer.

Das Eisvogelmännchen würgt einen Speiballen aus.

Unverdautes wird in Form eines Speiballen ausgewürgt.

Dem Eisvogelweibchen entgeht nichts.
Auch das Eisvogelweibchen ist hell wach

Das Eisvogelweibchen ist hell wach - es werden alle Geräusche aufgenommen und verfolgt.

Da sitzt doch schon wieder einer - dass kann doch nur der Stender sein.

Auch das Eisvogelmännchen beobachtet das Umfeld - ich wurde auch wahrgenommen.

Die Eisvögel waren auch schon aktiv - als ich in den Einstand betrat. Sie strichen ab und flogen wieder ein. Mal das Eisvogelweibchen - mal das Eisvogelmännchen. Auch bei meinem dritten Beobachtungstag in Folge - war es mir aufgefallen - dass fast immer nur einer von den beiden sich an der Brutanlage aufgehalten hatte. Die Eisvögel blieben weit über sechzig Minuten an der Brutwand - bevor sie mal in die Brutanlage oder auf eine Ansitzwarte flogen. Oft ging die Entspannung der beiden Eisvögel soweit - das da ein aufgeblasener keiner Puschel von Federn saß. Auch Gefiederpflege praktizierten die zwei Eisvögel. Das Eisvogelweibchen strich des Öfteren aus der Brutanlage ab und flog direkt ins Wasser. Da es Situationen gab, dass das Eisvogelpaar gemeinsam in die Brutanlage geflogen war - gibt es durchaus den Ansatz der Überlegung - das eine Paarung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt gefunden haben könnte. Weitere Beobachtungen werden durchgeführt und vielleicht gibt es dann auch weitere Erkenntnisse, was dieses Eisvogelpaar da so treibt.

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