Eine private und ehrenamtliche Initiative von Wilfried Stender

Bach ohne Wasser, dafür natürlichen Neubau entdeckt!

Samstag 19 Juli 2014 | Wilfried Stender | Revier 04, Revierbeobachtungen

Zurzeit geht den kleineren Fließgewässern in der holsteinischen Schweiz das Wasser aus.

Ein leichter Wintereinbruch läßt den Bauch gefrieren.

Fotodokumentation vom 26-01-2014, das Gewässer wurde vom Frost verschlossen.

Der kleine Wintereinbruch ist vorbei und das Gewässer ist wieder auf.
Das Wasser im Bach wird weniger.

Es ist Rückläufig, das Wasser im Bach.

Der Bach führt kein Wasser mehr.

Der Bach ist leer, nun warten wir auf Niederschlag in Regenform.

Lehmkügelchen am Schnabel vom Eisvogelweibchen.

Das Eisvogelweibchen hat Lehmkügelchen am Schnabel, die Bedeutung und die Aufklärung kam mir erst später.

Auch das Eisvogelmännchen war am Buddeln.
Das Eisvogelpaar, das sich während der aktiven Brut eine neue Brutanlage buddelt.

Das Eisvogelpaar, das sich während der aktiven Brut eine neue Brutanlage buddelte.

Immer wieder Lehmkügelchen am Schnabel.

Immer wieder Lehmkügelchen am Schnabel.

Da ist sie, die neue Brutanlage der Eisvögel.

Da ist sie, die neue Brutanlage der Eisvögel.

Die beiden Geräte kommen unter anderm nun zum Einsatz. Sie sollen die Bewegungen vor Ort dokumentieren.

Solche Geräte sind unter anderm nun im Einsatz. Sie sollen vor Ort dokumentieren, was es für Bewegungen gibt. Für alle, die sich in ihren >Persönlichkeitsrechten< bedroht fühlen, es handelt sich um ein privat Gelände und es besteht ein absolutes Betretungsverbot.

Super gelegen und völlig unscheinbar wurde die Eisvogel Brutanlage in die Uferböschung gebaut.

Bei einem erneuten Kontrollgang in diesem Revier, sah ich, das der Bach erneut ausgetrocknet ist. Trotz der Kieler Woche (Kieler Woche bedeutet sehr häufig, Niederschläge vom feinsten), fehlt hier das Wasser für die Eisvögel. Da ich bei meiner Beobachtung am 22-06-2014 keine Eisvögel gesehen hatte, kann die Aufgabe der Brut nicht ausgeschlossen werden. Wenn ich aber meine Dokumentation zu Rate ziehe, würde ich sagen, wir warten noch eine Woche und dann sehen wir erneut zu diesem Eisvogelpaar.

Die zweite Brut ist geschlüpft, das Eisvogelweibchen bringt einen kleinen Fisch für den Nachwuchs.

Die zweite Brut ist geschlüpft, das Eisvogelweibchen bringt einen kleinen Fisch für den Nachwuchs. Weitere Beobachtungen werden durchgeführt, um auch zu dokumentieren, ob beide Elterntiere füttern. Sollte nur einer der Alttiere die jungen Eisvögel füttern, wird es keine dritte Brut in diesem Jahr mehr geben.

Das Eisvogelweibchen kommt erneut mit einem kleinen Fisch geflogen.

Das Eisvogelweibchen, hat immer einen roten Unterschnabel.

Das Eisvogelmännchen, bringt auch einen kleinen Fisch für den Nachwuchs mit.

Das Eisvogelmännchen hat immer, einen schwarzen Schnabel.

Zurzeit füttert das Eisvogelweibchen noch mit, es könnte eine dritte Brut geben?

Das Eisvogelmännchen ist auch noch vor Ort. Für eine dritte Brut sieht es zurzeit sehr gut aus.

Am 19-07-2014 konnte ich beide Alttiere fotografieren, wie sie jeweils mit einem Fisch im Schnabel eingeflogen kamen. Beide sind vor Ort, dass ist ein gutes Zeichen, soll heißen, es ist noch offen, ob es eine dritte Brut in dieser Saison mit diesem Eisvogelpaar geben wird. Die Beobachtungen werden weiter durchgeführt, auch wenn es so warm ist wie am Beobachtungstag, 33,2°C bei 42% Luftfeuchtigkeit.

Aufgrund der Tatsache, dass zurzeit kein Wasser im Bach ist, bin ich in Teilen auf der Bachsohle auf einen Kontrollgang gewesen. Nach einer geraumen Zeit, entdeckte ich eine von Eisvögeln gebaute natürliche Brutröhre. Ich bin begeistert von der Entdeckung und nun konnte ich auch noch ungeklärte Fotodokumentationen aufklären. Bei meinen vorherigen Eisvogelbeobachtungen, entdeckte ich immer mal wieder, dass das brütende Eisvogelpaar Lehmkügelchen am Schnabel hatten. An der Brutwand, wo ich beobachte, hatte ich keine Bauaktivitäten festgestellt. Nun ist mir klar geworden, dass das Eisvogelpaar noch einen weiteren Brutplatz sich zu gelegt haben. Für mich wird es nun eine weitere Herausforderung sein, dem auf den Grund zu gehen. Es werden verschiedene Geräte zum Einsatz kommen sowie Beobachtungen vor Ort.

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